Cannabis ist auf dem Southside Festival 2026 grundsätzlich erlaubt – zumindest für Volljährige im Rahmen der gesetzlichen Regelungen. Wer über 18 Jahre alt ist, darf bis zu 25 Gramm mitführen und konsumieren. Wir klären, was genau erlaubt ist, worauf ihr achten solltet und wie ihr entspannt und verantwortungsvoll mit dem Thema umgeht.
Die aktuelle Rechtslage im Überblick
Seit April 2024 ist der Besitz und Konsum von Cannabis in Deutschland für Erwachsene teilweise legalisiert. Das Gesetz erlaubt Volljährigen den privaten Besitz von bis zu 25 Gramm Cannabis in der Öffentlichkeit. Zuhause dürfen bis zu 50 Gramm gelagert werden. Der Eigenanbau von bis zu drei Pflanzen ist ebenfalls gestattet. Diese Regelungen gelten bundesweit und damit auch auf Festivalgeländen wie dem Southside.
Besitz und Konsum: Was ist erlaubt?
Ihr dürft als volljährige Person bis zu 25 Gramm Cannabis bei euch tragen und konsumieren. Der Konsum ist in der Öffentlichkeit grundsätzlich erlaubt, allerdings gibt es Schutzzonen: In unmittelbarer Nähe von Schulen, Kitas, Spielplätzen und Jugendeinrichtungen (100 Meter Radius) ist der Konsum verboten. Auch in Fußgängerzonen gilt zwischen 7 und 20 Uhr ein Konsumverbot. Wichtig: Der Verkauf bleibt weiterhin illegal – nur der Erwerb über Cannabis-Clubs oder Eigenanbau ist zulässig.
Besonderheiten auf Festivalgeländen
Festivalgelände gelten rechtlich als öffentlicher Raum, sofern der Veranstalter keine abweichenden Hausregeln festlegt. Das bedeutet: Die allgemeinen gesetzlichen Regelungen greifen auch hier. Allerdings haben Veranstalter das Hausrecht und können zusätzliche Einschränkungen vornehmen. Kontrollen beim Einlass sind üblich, und das Sicherheitspersonal darf bei Verdacht auf illegale Substanzen oder Überschreitung der erlaubten Mengen eingreifen. Wir empfehlen, euch vorab über die spezifischen Festivalregeln zu informieren.
Offizielle Regelungen des Veranstalters
Das Southside Festival findet vom 19. bis 21. Juni 2026 statt und folgt den gesetzlichen Vorgaben. Der Veranstalter hat bislang keine strengeren Einschränkungen als die gesetzlichen Bestimmungen kommuniziert. Das bedeutet: Volljährige dürfen bis zu 25 Gramm Cannabis mitführen und auf dem Gelände konsumieren. Dennoch gilt das Hausrecht – bei Verstößen gegen die Festivalordnung oder Belästigung anderer Gäste kann ein Platzverweis ausgesprochen werden. Aktuelle Infos findet ihr auf der offiziellen Website des Festivals.
Mitführen, Konsum und Kontrollen
Beim Einlass kann euer Gepäck kontrolliert werden. Haltet euch an die 25-Gramm-Grenze und transportiert Cannabis in der Originalverpackung oder neutral verpackt. Offener Konsum ist auf dem Gelände erlaubt, solange ihr niemanden belästigt oder gefährdet. Rauchen ist in den meisten Bereichen gestattet, achtet aber auf ausgewiesene Nichtraucherzonen oder Bereiche mit erhöhtem Brandschutz. Seid respektvoll gegenüber anderen Festivalbesuchern – nicht jeder möchte dem Rauch ausgesetzt sein.
Was passiert bei Verstößen?
Wer mehr als 25 Gramm dabei hat, begeht eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat – je nach Menge. Das Sicherheitspersonal kann die Polizei hinzuziehen, die dann entsprechend handelt. Bei kleineren Verstößen droht meist eine Verwarnung oder ein Platzverweis. Größere Mengen können zu Anzeigen und Bußgeldern führen. Auch der Konsum in Schutzzonen oder die Weitergabe an Minderjährige werden konsequent geahndet. Bleibt im Rahmen der Regeln, dann steht einem entspannten Festival nichts im Weg.
Dosierung und Wirkung im Blick behalten
Festivals sind intensiv: viele Menschen, laute Musik, wenig Schlaf. Cannabis kann die Wahrnehmung verändern und die Wirkung ist individuell unterschiedlich. Startet mit einer niedrigen Dosis, besonders wenn ihr nicht regelmäßig konsumiert. Die Wirkung kann je nach Sorte, Konsumform und persönlicher Verfassung variieren. Edibles wirken verzögert und länger – plant entsprechend. Achtet auf euren Körper und überschätzt euch nicht. Wasser, Pausen und ein sicherer Rückzugsort sind wichtig.
Rücksicht auf andere und die Umgebung
Nicht jeder möchte Cannabis riechen oder dem Rauch ausgesetzt sein. Sucht euch Plätze abseits von Familien oder größeren Menschenmengen. Entsorgt Verpackungen und Reste ordnungsgemäß – das Gelände soll für alle angenehm bleiben. Respektiert die Grenzen anderer und drängt niemandem euren Konsum auf. Ein achtsamer Umgang sorgt dafür, dass alle das Festival genießen können und Cannabis nicht zum Streitthema wird.
Sicherheit und Gesundheit nicht vergessen
Mischt Cannabis nicht mit Alkohol oder anderen Substanzen – die Wechselwirkungen sind unberechenbar. Bleibt hydriert und esst regelmäßig. Wenn ihr euch unwohl fühlt, sucht das Sanitätszelt auf. Das Personal ist geschult und diskret. Fahrt nicht unter Einfluss – auch am Tag nach dem Festival kann die Wirkung noch anhalten. Plant eure Heimreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder lasst euch fahren. Eure Sicherheit geht vor.
CBD-Produkte als entspannte Begleiter
CBD-Produkte sind eine legale Alternative ohne psychoaktive Wirkung. Sie können zur Entspannung beitragen, ohne die Wahrnehmung zu verändern. CBD-Öle, Kapseln oder Blüten mit einem THC-Gehalt unter 0,2 Prozent sind in Deutschland frei verkäuflich und dürfen ohne Einschränkungen mitgeführt werden. Viele schätzen die beruhigende Wirkung nach langen Festivaltagen. Wir haben über 1000 Produkte im Vergleich – von Ölen über Vapes bis hin zu Blüten mit unterschiedlichen Aromaprofilen.
Was ihr bedenkenlos mitnehmen könnt
Neben CBD sind auch andere Hanfprodukte wie Hanftees, Hanfsamen oder Hanfprotein völlig unproblematisch. Sie enthalten kein oder nur Spuren von THC und fallen nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Hanftee mit erdigen Noten kann ein schönes Ritual am Morgen sein, Hanfsamen liefern Energie für lange Festivaltage. Achtet bei CBD-Blüten darauf, dass ihr Laborzertifikate oder Kaufbelege dabei habt – so vermeidet ihr Missverständnisse bei Kontrollen. Wir helfen euch, die passenden Produkte zu finden.